Terminplanung

AgendaPro verbindet Terminplanung, Erinnerungen und Online-Buchungen mit dem Patientendossier.

Mit AgendaPro plant Ihr Team Termine zentral und ordnet sie direkt der richtigen Patientin oder dem richtigen Patienten zu. Terminänderungen bleiben für die zuständigen Mitarbeitenden sichtbar, und Erinnerungen per SMS oder E-Mail unterstützen Patientinnen und Patienten dabei, vereinbarte Termine rechtzeitig wahrzunehmen. Online-Buchungen können über angebundene Partnerlösungen in den Praxisablauf übernommen werden.

Die direkte Verbindung zum Patientendossier reduziert Rückfragen und manuelle Übertragungen. Beim Öffnen eines Termins gelangen berechtigte Mitarbeitende ohne erneute Suche zu den benötigten Informationen – hilfreich am Empfang, im Sprechzimmer und in Gruppenpraxen mit mehreren Behandelnden.

Patientendossier

Die elektronische Krankengeschichte bündelt Stammdaten, Verlauf, Dokumente, Befunde, Medikamente und weitere patientenbezogene Informationen.

Am Empfang können Versichertendaten mit einem kompatiblen Kartenleser von der Versichertenkarte (VeKa) übernommen und dem richtigen Patientendossier zugeordnet werden. Das reduziert manuelles Erfassen und erleichtert den Einstieg in den weiteren Praxisablauf.

Im Patientendossier finden Ärztinnen, Ärzte und berechtigte Praxismitarbeitende die für ihre Aufgabe relevanten Informationen an einem Ort. Dokumente, Laborresultate, Medikation und frühere Einträge bleiben im Behandlungskontext verfügbar. Die Splitscreen-Ansicht unterstützt dabei, zwei relevante Inhalte parallel zu betrachten, ohne ständig zwischen Fenstern zu wechseln.

Dokumentation

Vorlagen, Dokumentenverwaltung und die optionale KI-Unterstützung reduzieren wiederkehrende Schreibarbeit.

Berichte, Briefe und weitere Dokumente lassen sich direkt im Patientenkontext erstellen und mit vorbereiteten Vorlagen schneller aufbauen. Das spart wiederholtes Formatieren, hält Dokumente beim richtigen Dossier und reduziert das Kopieren von Informationen in externe Programme. Über konfigurierte Versandwege können Berichte und Dokumente anschliessend an weiterbehandelnde Fachpersonen oder andere berechtigte Empfänger übermittelt werden.

Optional unterstützt der medizinische KI-Assistent Tandem die Konsultationsdokumentation. Tandem erfasst das Arzt-Patienten-Gespräch, erstellt daraus einen strukturierten Entwurf und überträgt diesen mit einem Klick in E-Medicus. Die medizinische Fachperson prüft und verantwortet den Inhalt, bevor er in die Dokumentation übernommen wird. So kann die Aufmerksamkeit stärker beim Gespräch bleiben, während der nachträgliche Schreibaufwand sinkt.

Geräteanbindung

Anbindungen an externe Labore, lokale Laborgeräte sowie Radiologie- und Sonografiesysteme reduzieren manuelle Übertragungen.

Unterstützte Labore und lokale Analysegeräte können Resultate elektronisch an E-Medicus übermitteln. Die Befunde werden dem jeweiligen Patientendossier zugeordnet und stehen dort gemeinsam mit den übrigen Behandlungsinformationen zur Verfügung. Das reduziert das manuelle Erfassen, Scannen und Ablegen von Resultaten.

Je nach vorhandener Infrastruktur können auch Berichte und Bilddaten aus Radiologie- oder Sonografiesystemen angebunden werden. Ein konfigurierter PACS-Viewer – ein Zugang zum digitalen Bildarchiv für medizinische Aufnahmen – ermöglicht es, Bilder im vorgesehenen Arbeitsablauf aufzurufen. So findet das Behandlungsteam relevante Befunde dort, wo es sie für die weitere Beurteilung benötigt.

Medikamente

Medikamentenverwaltung, Rezeptfunktionen und die interne Praxisapotheke verbinden Verordnung, Bestand, Bestellung und Abgabe.

Medikamente können im Patientenkontext ausgewählt und für Rezepte oder Medikationspläne verwendet werden. Eine laufend aktualisierte Medikamentendatenbank unterstützt das Team bei der Erfassung. Der verfügbare Interaktions-Check kann Ärztinnen und Ärzte zusätzlich bei der Prüfung unterstützen, ersetzt jedoch nicht die medizinische Beurteilung.

Praxen mit interner Apotheke verwalten Waren und Bestände direkt in E-Medicus. Medikamentenbestellungen, Eingänge sowie Abgaben oder Verkäufe lassen sich im vorgesehenen Ablauf erfassen. Bei angebundenen Lieferanten kann die Bestellung elektronisch übermittelt werden. Das schafft einen besseren Überblick über den Praxisbestand und reduziert separate Listen oder doppelte Erfassungen.

Abrechnung

Medbill verbindet Leistungserfassung, Rechnungserstellung und elektronische Übermittlung mit dem Behandlungsablauf.

Erbrachte Leistungen werden im Zusammenhang mit der Konsultation erfasst und in E-Medicus für die Rechnungserstellung weiterverarbeitet. Mit Medbill erstellt die Praxis Rechnungen im selben System, in dem auch die relevanten Patientendaten und Behandlungsinformationen geführt werden.

Für den elektronischen Versand können die vorgesehenen Schnittstellen und Trust-Center, also spezialisierte Übermittlungsstellen für Abrechnungsdaten, eingebunden werden. Die Administration erhält damit einen klaren Ablauf von der erfassten Leistung bis zur übermittelten Rechnung. Das reduziert doppelte Eingaben, erleichtert die Nachbearbeitung und unterstützt eine vollständige, zeitnahe Abrechnung.

Praxisorganisation

ToDo und Statistiken unterstützen die Zusammenarbeit zwischen Ärzte, MPAs und Administration.

Mit ToDo senden Mitarbeitende interne Nachrichten und Aufgaben gezielt an eine Person oder Gruppe. Jede Aufgabe erhält ein klares Thema, eine Nachricht und eine Priorität. Wenn sie eine Patientin oder einen Patienten betrifft, kann sie direkt mit dem entsprechenden Dossier verknüpft werden. Neue Mitteilungen werden im persönlichen Eingang und im Patientenkontext sichtbar hervorgehoben.

So bleibt nachvollziehbar, wer eine Aufgabe übernimmt, worum es geht und in welchem Zusammenhang sie steht. Das reduziert verlorene Zurufe, unklare Notizen und Rückfragen zwischen Sprechzimmer, Empfang und Administration.

Die Statistikfunktionen ergänzen diesen operativen Überblick. Verfügbare Auswertungen machen ausgewählte administrative Entwicklungen sichtbar und unterstützen Praxisverantwortliche dabei, Abläufe zu beurteilen und Entscheidungen auf der Grundlage ihrer Praxisdaten vorzubereiten.

Cloudbetrieb

Browserbasierter Zugriff, Schweizer Datenhaltung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und tägliche Backups unterstützen einen sicheren und zuverlässigen Praxisbetrieb.

E-Medicus wird über einen aktuellen Webbrowser genutzt und funktioniert auf gängigen Geräten mit macOS, Windows oder Linux. Der Zugriff ist auch über Tablet oder Smartphone möglich. Berechtigte Mitarbeitende können deshalb in der Praxis, bei Hausbesuchen oder an einem weiteren Standort auf die benötigten Informationen zugreifen – vorausgesetzt, der Zugriff erfolgt über ein geeignetes Gerät und eine sichere Internetverbindung.

Die Praxisdaten werden zentral in geschützten Rechenzentren in der Schweiz gespeichert. Tägliche automatische Backups, regelmässige Aktualisierungen und die Zwei-Faktor-Authentifizierung unterstützen Datensicherheit und Betriebskontinuität. Gleichzeitig sinkt der Aufwand für den Betrieb und die Wartung eines eigenen lokalen Praxisservers.

Sicherheit bleibt eine gemeinsame Aufgabe. Klare Zugriffsrechte, sorgfältiger Umgang mit Zugangsdaten, aktuelle Endgeräte und sichere Praxisnetzwerke ergänzen die Schutzmassnahmen der Plattform.

Backups

Die in Schweizer Rechenzentren gespeicherten Praxisdaten werden täglich automatisch gesichert. Die zentrale Sicherung reduziert den technischen Aufwand in der Praxis und unterstützt die Wiederherstellbarkeit der Daten im Rahmen des vorgesehenen Betriebskonzepts.

VeKa-Leser

Mit einer kompatiblen VeKa-Kartenlösung lassen sich Versichertendaten einlesen und dem passenden Patientendossier zuordnen. Das beschleunigt die Aufnahme am Empfang und reduziert das fehleranfällige manuelle Übertragen von Angaben.

VeKa-Leser

Mit einer kompatiblen VeKa-Kartenlösung lassen sich Versichertendaten einlesen und dem passenden Patientendossier zuordnen. Das beschleunigt die Aufnahme am Empfang und reduziert das fehleranfällige manuelle Übertragen von Angaben.

Vernetzt mit den besten Partnern im Schweizer Gesundheitswesen

Eine moderne Arztpraxis ist auf den zuverlässigen Austausch mit Laboren, Abrechnungsdiensten, Medikamentenanbietern, Kommunikationslösungen und weiteren Gesundheitspartnern angewiesen. E-Medicus verbindet ausgewählte Partnerlösungen über passende Schnittstellen mit den zentralen Praxisabläufen. Dadurch können relevante Informationen direkt im Patientendossier oder im vorgesehenen Arbeitsprozess verfügbar gemacht werden. Das reduziert manuelle Übertragungen, vermeidet unnötige Systemwechsel und schafft einen durchgängigen digitalen Praxisalltag.

Häufig gestellte Fragen zu den E-Medicus Funktionen

Welche Funktionen bietet die E-Medicus Praxissoftware?

E-Medicus deckt zentrale klinische und administrative Praxisabläufe ab: Terminplanung, elektronisches Patientendossier, Dokumentation, Dokumentenversand, Labor- und Geräteanbindungen, Medikamentenmanagement, Praxisapotheke, Rechnungserstellung, interne ToDos, Statistiken sowie browserbasierten Zugriff. Weitere Funktionen lassen sich abhängig von Lizenz, Fachrichtung und Schnittstellen ergänzen.

Eignet sich E-Medicus für Einzel- und Gruppenpraxen?

Ja. E-Medicus kann für Einzelpraxen, Gruppenpraxen, medizinische Zentren und Praxen mit mehreren Standorten konfiguriert werden. Welche Funktionen, Benutzerrollen und Anbindungen erforderlich sind, wird vor der Einrichtung anhand des tatsächlichen Praxisablaufs festgelegt.

Funktioniert E-Medicus auf Mac, Windows und Linux?

Ja. E-Medicus wird über einen aktuellen Webbrowser genutzt und ist auf gängigen Geräten mit macOS, Windows und Linux zugänglich. Auch der Zugriff über Tablet oder Smartphone ist möglich. Lokale Geräte wie Drucker, Kartenleser oder Laborgeräte können eine separate technische Einrichtung benötigen.

Können bestehende Patientendaten übernommen werden?

Ja, eine Datenübernahme ist grundsätzlich möglich. Der konkrete Umfang hängt vom bisherigen System, dem Exportformat und der Qualität der bereitgestellten Daten ab. Strukturierte Patientenstammdaten und digital bereitgestellte Dokumente können nach vorgängiger Prüfung übernommen werden.

Welche Labore und medizinischen Geräte lassen sich anbinden?

E-Medicus unterstützt Anbindungen an externe Labore, lokale Laborgeräte und weitere medizinische Systeme. Ob ein bestimmtes Labor, Radiologie-, Sonografie- oder PACS-System angebunden werden kann, wird anhand von Hersteller, Schnittstelle und Datenformat geprüft.

Sind alle Funktionen in jeder Lizenz enthalten?

Nein. Die Kernfunktionen sind in der Standardlizenz gebündelt; AgendaPro und der Medikamenten-Interaktions-Check gehören gemäss dem vorliegenden Lizenzmodell zur Plus-Lizenz. VeKa-Abfrage, zusätzliche Standorte und bestimmte technische Dienste können Zusatzlizenzen benötigen. Partnerlösungen und Schnittstellen können separate Verträge, Aktivierungen oder Drittanbietergebühren voraussetzen. Der verbindliche Umfang steht in der individuellen Offerte.

Wie schützt E-Medicus Praxis- und Patientendaten?

E-Medicus speichert Daten in geschützten Rechenzentren in der Schweiz und nutzt unter anderem tägliche Backups, regelmässige Aktualisierungen und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Zusätzlich bleiben sichere Endgeräte, angemessene Zugriffsrechte und sorgfältig geführte Zugangsdaten wichtige Aufgaben der Praxis.

Welche Unterstützung gibt es bei Einführung und Wechsel?

E-Medicus unterstützt bei der Systemeinrichtung, Benutzerkonfiguration, vereinbarten Schnittstellen, Datenübernahme und Schulung. Der genaue Projektumfang wird vor Beginn festgelegt. Nach dem Go-Live steht der Support für Anwendungsfragen und weitere Optimierungen zur Verfügung.